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Kärntner Abwehrkämpferbund

Statistik

 

Verschleppte Zivilpersonen vom 12. Mai 1945 aus dem Bereich Bleiburg

 

Nr. Nam geboren Staatsbürger Wohnort Beruf
1 BERGLER Marianne 06.10.1897 österreich Bleiburg Hausfrau
2 BREITENHUBER Bartholom. 22.08.1893 österreich Ebersdorf Gendarmeriebea.
3 DRUGOWITSCH Maria 23.05.1899 österreich Bleiburg Hausfrau
4 EHRENFELDNER Frieda 22.10.1911 österreich Bleiburg Postbeamtin
5 FLEISCHMANN Ferdinand 13.09.1903 Deutschland Ebersdorf Zollbeamter
6 FOLAKOWSKY Antonia 18.06.1886 österreich Bleiburg Private
7 GLAWAR Betty 30.11.1884 österreich Bleiburg Hausfrau
8 GRATZE Johann 09.08.1903 österreich Ebersdorf Elektriker
9 GRATZE MAria 28.12.1905 österreich Ebersdorf Hausfrau
10 HOLZINGER Magda 21.07.1900 österreich Bleiburg Hausgehilfin
11 JöRG Georg 04.04.1899 österreich Sorgendorf Maschinenmeister
12 JUVAN Willibald 25.06.1882 österreich Ebersdorf Zollbeamter
13 KANIA Ferdinand 06.05.1878 österreich Bleiburg Rentmeister
14 KANIA Maria 29.05.1878 österreich Bleiburg Hausfrau
15 KONRAD Elise 08.01.1884 österreich Eberdsdorf Angestellte
16 MAGNET Johann 21.10.1886 österreich Bleiburg Kaufmann
17 MORY Othmar 08.11.1898 österreich Bleiburg Kaufmann
18 MORY Maria 13.03.1900 österreich Bleiburg Hausfrau
19 NIEMETZ Andreas 31.12.1897 österreich Ebersdorf Faßbinder
20 PETREI Maria 23.06.1896 österreich Bleiburg Hausfrau
21 RASCHL Peter 26.06.1896 österreich Bleiburg Gemeindebeamter
22 SADJAK Leopold 12.11.1874 österreich Bleiburg Kaufmann
23 SCHWARZL Maria 22.12.1890 österreich Bleiburg Hausfrau
24 SKUTL Dorothea 09.02.1874 österreich Bleiburg Private
25 SLIUTZ Johanna 29.05.1901 österreich Bleiburg Lehrerin
26 STEINIG Elise 11.12.1910 österreich Bleiburg Hausfrau
27 TREUN Gottfried 25.05.1908 österreich Bleiburg Friseurmeister
28 ZDRAVJA Franz 09.07.1884 österreich Bleiburg Gerbermeister
29 ZWICK Philipp 25.04.1897 österreich Bleiburg Kaufmann

 

 

über das Schicksal dieser 29 Verschleppten ist auch bisher (1999) offiziell nichts bekannt geworden. Der Großteil von ihnen wurde in der Zwischenzeit (nach 1951) über Antrag ihrer Angehörigen im gerichtlichen Außerstreitverfahren für tot erklärt, was zur Klärung innerfamiliärer vermögensrechtlicher Schritte erforderlich war.

Nach verschiedenen Hinweisen, begründet durch Erhebungen, Aussagen und Niederschriften, befanden sich diese 29 Verschleppten unter jenen Personen, die im Mai 1945 im Gebiet von Liescha/Lese (Slowenien) erschossen oder auf andere brutalste Art ermordet wurden und deren Leichname schließlich dort verscharrt worden sind.

Der Besuch der letzten Ruhestätten in den Waldungen von Liescha/Lese war Angehörigen und Freunden erstmals 1990, nach dem politischen Umsturz im bis dahin kommunistisch dominierten Jugoslawien, gefahrlos möglich.

Der Verfasser selbst sah anfangs der Neunzigerjahre nach vorherigen Unwettern an Ort und Stelle in den Waldungen von Liescha/Lese große Mengen freigespülter menschlicher Gebeine, bei denen es sich in übereinstimmung mit den Aussagen Einheimischer und nach vorhandenen anderen Unterlagen sowohl um Skelette unserer Landsleute, als auch anderer hier zu Tode gekommenen Personen handelte, die im Mießtal oder in der Untersteiermark beheimatet waren. Darunter befanden sich nach Angabe Einheimischer  auch Slowenen, deren politische Einstellung mit jener des herrschenden Regimes nicht konform ging.

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